OZS – Orthopädisches Zentrum Spreebogen
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Patienteninformation

Informationen zur Hydrodilatation

Ambulante, risikoarme Aufdehnung der Gelenkkapsel bei Schultersteife – Ablauf und Risiken.

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Diese einfache Prozedur verbessert die Beweglichkeit und vermindert Schmerzen bei einer Frozen Shoulder (Schultersteife). Dabei wird die geschrumpfte Schultergelenkkapsel betäubt und vorsichtig aufgedehnt.

Technik

Die Prozedur wird unter sterilen Bedingungen mit Desinfektion von Haut und Gelenk durchgeführt. Nachdem Ihnen der Narkosearzt ein leichtes Beruhigungsmittel gegeben hat, erfolgt eine lokale Betäubung der Haut. Danach wird eine feine Nadel unter Röntgenkontrolle in das Gelenk eingebracht. Eine kleine Menge Röntgenkontrastmittel wird eingespritzt, um sicherzustellen, dass sich die Nadelspitze im Gelenk befindet. Nun werden ein lang wirksames lokales Betäubungsmittel und ein Kortisongemisch in das Gelenk eingebracht. Anschließend erfolgt eine schrittweise und vorsichtige Aufdehnung (Dilatation bzw. Distension) der Gelenkkapsel unter langsamem Einbringen steriler Kochsalzlösung. Hierbei werden Vernarbungen und Verklebungen der Schultergelenkkapsel gelöst.

Risiken

Allergische Reaktionen auf Kontrastmittel: Diese sind sehr selten und treten bei 1 von 100.000 Patienten auf.

Infektion des Gelenkes: Ebenso eine seltene Komplikation, etwa 1 von 10.000–20.000 Patienten.

Nach der Prozedur

Nach der ambulanten Behandlung gehen Sie nach Hause. Das Schultergelenk kann aufgrund der Kapselaufdehnung für etwa 3 Tage schmerzhaft sein.

Fragen zu diesem Thema?

Unser Praxisteam berät Sie gerne telefonisch.

030 / 399 77 40