OZS – Orthopädisches Zentrum Spreebogen
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Patienteninformation

Informationen bei einer Kalkschulter

Arthroskopische Entfernung des Kalkdepots und der Ablauf der Rehabilitation.

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Bei der Kalkschulter kommt es zu Einlagerungen von Kalk in die Sehnen der Rotatorenmanschette (Tendinosis calcarea). Am häufigsten ist hier die Supraspinatussehne betroffen. Die Kalkeinlagerungen können durch unterschiedlichste Faktoren ausgelöst werden.

Das Ausmaß der Beschwerden schwankt stark. Meist finden sich Belastungsschmerzen und Ruheschmerzen. Oft wechseln sich aber auch Phasen vollkommener Schmerzfreiheit und hochakuter Entzündung gegenseitig ab.

Operationstechnik

Ziel der arthroskopischen Operation ist es, das Kalkdepot komplett zu entfernen. Hierzu wird es bei der Gelenkspiegelung mit einer Nadelspitze lokalisiert. Dann wird die betroffene Region der Rotatorenmanschette mit einem Skalpell längs eingeschnitten. Nun kann das Kalkdepot mit Hilfe motorbetriebener Instrumente und einem scharfen Löffel entfernt werden. Je nach Größe des nun verbleibenden Sehnen-Defektes muss dieser wieder durch eine Naht verschlossen werden. Dieser Defektverschluss erfolgt ebenfalls arthroskopisch unter Verwendung selbstauflösender Fäden.

Sollte sich intraoperativ eine knöcherne Gleitraum-Einengung finden, dann wird zusätzlich eine knöcherne subakromiale Dekompression durchgeführt.

Nachbehandlung

Der Arm wird nach der OP in einer Armschlinge ruhiggestellt. Ab dem ersten Tag nach der Operation darf der Arm im schmerzfreien Bereich unter physiotherapeutischer Anleitung bewegt werden. Dies ist auch notwendig, um Verklebungen und Verwachsungen vorzubeugen. Die Rückkehr an den Arbeitsplatz ist nach ca. 3 Wochen möglich.

Bei Patienten mit schwerer körperlicher Arbeit oder vorwiegend Überkopfarbeit verlängert sich die Rehabilitationsphase auf ca. 6 bis 12 Wochen.

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