Patienteninformation
Informationen bei Omarthrose
Wann ein Gelenkersatz notwendig wird und wie sich anatomische von inverser Prothese unterscheiden.
Die Schulterarthrose (Omarthrose) ist eine Verschleißerkrankung, bei der sich der Gelenkknorpel an Oberarmkopf und Pfanne abreibt. Neben dem altersbedingten Verschleiß gibt es weitere Ursachen, die zur Omarthrose führen, wie die chronische Polyarthritis, Durchblutungsstörungen der Gelenkkugel (Nekrose), Knochenbruch oder eine chronische Instabilität des Gelenkes.
Ein Gelenkersatz ist dann notwendig, wenn die Schädigung der Gelenkflächen irreparabel, die Funktion eingeschränkt und die damit verbundenen Schmerzen mit konservativen Maßnahmen nicht mehr behandelbar sind.
Anatomische Prothese
Ist die Gelenkpfanne abgenutzt und der Oberarmkopf nicht mehr zentral in der Gelenkpfanne, so erfolgt sowohl ein Ersatz des Oberarmkopfes als auch der Ersatz der Gelenkpfanne.
Inverse Prothese
Besteht die Arthrose im Zusammenhang mit einer kompletten Rotatorenmanschettenruptur („Defektarthropathie“), dann muss eine inverse Prothese eingesetzt werden.
Nachbehandlung
Der Arm wird nach der Operation in einem Schlingenverband ruhiggestellt, nachts für drei Wochen, tagsüber nur bei Bedarf. Die ersten Bewegungen werden unter physiotherapeutischer Kontrolle bereits am ersten Tag nach der Operation begonnen.
